Los Angeles

Erstes Ziel war heute der Santa Monica Pier. Hier endete früher die Route 66.

Santa Monica Pier

Santa Monica Pier

Santa Monica Beach

Santa Monica Beach

Santa Monica Beach

Santa Monica Beach

Santa Monica Pier - End of Route 66

Santa Monica Pier - End of Route 66

Santa Monica Pier

Santa Monica Pier

Die obligatorische Achterbahnfahrt durfte natürlich nicht fehlen, wenn denn schon mal eine hier rumsteht ;-) Die hat zwar keinen Looping, aber wir durften immerhin zwei Runden damit drehen.

Santa Monica Pier

Santa Monica Pier

Irgendwie war heute schon die Luft raus, da wir ja morgen abfliegen. Und so fuhren wir einfach die Küste rauf, bis Malibu.

Malibu

Malibu

Malibu

Malibu

Danach fuhren wir noch mal in den Griffith Park zum LA Zoo. Leider macht der aber schon um 17:00 zu und für nicht einmal mehr 1,5 Stunden lohnte es sich nicht dort noch rein zu gehen. Gleiches galt für das gegenüberliegende Museum of the American West. Also ging’s zurück über die überfüllten Highways. Die waren am heutigen Wochenende tatsächlich etwas leerer, aber immer noch voll genug, daß man nicht wirklich rasch vorankommt.

LA Traffic

LA Traffic

Tja, jetzt müssen wir so langsam unsere Sachen zusammensuchen. Mal schauen, ob wir die ganze Einkäufe nun in den Koffern untergebracht bekommen ;-)

Nach 3,5 Wochen haben wir nun auch so langsam wieder Lust auf Zuhause ;-)

Santa Monica Pier - End of Route 66

Santa Monica Pier - End of Route 66

Los Angeles

Unser Motel scheint in einer Gegend zu liegen, in der etwas besser verdienende Mexikaner leben. Trotz der vielen mexikanischen Restaurants waren wir gestern Abend aber in einer Pizzeria. “Vittorio” scheint ein Fußballfan zu sein. Die Bilder von der WM 1982 und 2006, bei der Italien jeweils Weltmeister wurde, ließen das jedenfalls erahnen ;-)

Auch hier sind die Portionen viel zu groß für Europäer. Ich nahm schon extra eine “small size” Pizza, hatte aber keine Chance die aufzukriegen.

Alhambra

Alhambra

Erster Anlaufpunkt war die Glendale Galleria. Eine Shoppingmeile – welch Überraschung ;-) Hier habe ich dann erstmals Fotos von der Hauptaktivität der beiden Ladies gemacht ;-)

Glendale Galleria

Glendale Galleria

Shopping

Shopping

Shopping

Shopping

Dann ging’s weiter in den Griffith Park zum dortigen Observatorium. Von dort hat man einen tollen Ausblick auf LA und auf das Hollywood Zeichen.

Proudly presenting Hollywood

Proudly presenting Hollywood

Griffith Observatory

Griffith Observatory

Hollywood

Hollywood

Hollywood

Hollywood

LA vom Griffith Observatory

LA vom Griffith Observatory

LA vom Griffith Observatory

LA vom Griffith Observatory

Und dann noch schnell zum Hollywood Boulevard.

Gregory Peck

Gregory Peck

Marilyn & Laura bei Madam Tussauds

Marilyn & Laura bei Madam Tussauds

The Doors haben auch einen Stern

The Doors haben auch einen Stern

Muhammad Alis Stern klebt an der Wand

Muhammad Alis Stern klebt an der Wand

Und dann war der Tag auch schon rum! Eigentlich wollten wir noch nach Santa Monica, aber die Straßen waren nun völlig überfüllt – Freitag an einem Spätnachmittag halt. Da werden wir dann wohl morgen als erstes hinfahren. Ein bißchen Strand bei LA wollen wir ja schließlich auch noch sehen.

Barstow – Los Angeles

Vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten. Von Barstow ging es nach LA, genauer nach Alhambra, was relativ zentral im nördlicheren LA-Area gelegen ist. Dort hatten wir für die letzten drei Nächte ein bezahlbares Motel gefunden, von dem aus es trotzdem nicht allzu weit nach Hollywood, Grifith, Santa Monica usw. ist. Dank tomtom verlief die Fahrt über die Highways von LA relativ reibungslos. Ohne das Navi hätten wird die ca. 12 Highwaywechsel bestimmt nicht alle fehlerlos hinbekommen.

Da die Straßen in LA wochentags ziemlich voll sind – am Wochenende soll es angeblich besser sein – haben wir dann nichts weiter unternommen. Mal schauen, wie weit wir morgen kommen. In San Francisco ist es ja vergleichsweise übersichtlich. In LA hingegen muß man ziemlich weite Wege zurücklegen. Und das am Freitag… na ja…

Cameron – Route 66 – Barstow

Jetzt beginnt die Rückreise nach LA…

Vom Grand Canyon sollte es möglichst weit nach Westen Richtung LA gehen. Wenn möglich bis Barstow oder gar Mojawe.

Pünktlich zur Abreise wurde das Wetter in dieser Gegend wieder gut …grrrr…. Zunächst führte der Weg wieder nach Flagstaff. Ah, so sieht es hier aus, wenn es nicht regnet.

San Francisco Mountains bei gutem Wetter

San Francisco Mountains bei gutem Wetter

Von Flagstaff ging es dann nach Westen. Von der Interstate 40 bogen wir dann bei Seligman ab auf die Route 66.

Seligman - Route 66

Seligman - Route 66

Seligman - Route 66

Seligman - Route 66

Seligman - Route 66

Seligman - Route 66

Seligman - Route 66

Seligman - Route 66

Seligman - Route 66

Seligman - Route 66

Wir hätten jetzt zwar zurück auf die Interstate 40 fahren können, um möglichst schnell voranzukommen, aber wenn wir schon mal hier sind, dann wollen wir auch ein wenig auf der Route 66 herumfahren. Also fuhren wir die 66 bis nach Kingman weiter, wo sie wieder auf die 40 trifft. Parallel verläuft die viel befahrene Bahnstrecke von Santa Fe nach Barstow.

Santa Fe - Barstow

Santa Fe - Barstow

Route 66

Route 66

Truckstop an der I40 irgendwo hinter Kingman

Truckstop an der I-40 bei Ludlow

Tatsächlich schafften wir es noch bis kurz nach 18:00 bis nach Barstow, wo wir uns ein nettes Motel suchten. Die Motelpreise sind an der viel befahrenen Interstate 40 übrigens sehr niedrig.

Pool in Barstow

Pool in Barstow

Grand Canyon

Vor der Fahrt in den Grand Canyon waren wir erst mal tanken. Wow, auf der Tour zum Antelope Canyon und zurück hat die Kiste nur 6,7 Liter auf 100 verbraucht. Hätte ich der Karre gar nicht zugetraut. Ist immerhin ein 173 PS Benziner. Da kann sich so manches europäische Auto aber noch eine Scheibe von abschneiden.

Erste Station war der Desert View, an dem ein Aussichtsturm steht. Leider mußte der gerade repariert werden. Auch dort hatten die Unwetter der vergangenen Tage zugeschlagen.

Desert View

Desert View

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Im Tower

Im Tower

Weiter ging es den East Rim des Grand Canyons entlang.

Dichter traute ich mich nicht an den Abgrund

Näher traute ich mich nicht an den Abgrund

Grand Canyon

Grand Canyon

An dieser Stelle hatte ich mich 1998 auf den Felsen im Hintergrund gewagt. Auf beiden Seiten geht es steil bergab. Das ist ein unglaubliches Gefühl, sich darauf zu wagen. Sieht einfach aus, ist aber absolut gruselig, wenn man erst mal auf dem Felsen ist. Achterbahnfahren in Six Flags ist nichts dagegen ;-) Auch diesmal traute ich mich dorthin, zusammen mit Laura.

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

At the end of the day ging’s dann wieder zurück nach Cameron.

Der Bericht vom 23.7. ist nun auch online.

Flagstaff – Antelope Canyon – Cameron

Heute fuhren wie also tatsächlich noch mal den weiten Weg von Flagstaff nach Page rauf und fast den gesamten Weg dann auch wieder zurück, um den Antelope Canyon anzuschauen. Ich finde, das lohnte sich, obwohl man wegen der vorherigen Regenfälle nur den halben Lower Canyon anschauen konnte (der Upper Canyon war ganz geschlossen) und das Ganze nur mit einem Führer zusammen tun konnte, was den eh schon horrenden Eintrittspreis auf happige $26 pro Person in die Höhe trieb – für knapp eine halbe Stunde anschauen. Aber egal, sowas sieht man nun mal nicht alle Tage, und die Navajos wissen das leider ;-)

Indianerkopf im Antelope Canyon?

Indianerkopf im Antelope Canyon?

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Antelope Canyon (links der "Schatten" von Godzilla)

Und so sieht’s an der Oberfläche aus. Man sieht nur einen schmalen Spalt, durch den sich das Wasser darunter einen Canyon gespült hat.

Antelope Canyon

Antelope Canyon

Auf dem Rückweg habe wir uns noch einen der zahlreichen “Horseshoe Bends” des Colorado Rivers angeschaut. Das sind Stellen, an denen der Fluß eine 180-Grad Kurve macht. Ein beeindruckendes Bild, wenn man an der Kante steht. Da geht es richtig tief hinunter, ohne jegliche Absperrung davor.

Horseshoe Bend

Horseshoe Bend

Horseshoe Bend

Horseshoe Bend

Horseshoe Bend

Horseshoe Bend

Laura am Abgrund zum Horseshoe Bend

Laura am Abgrund zum Horseshoe Bend

Unser Quartier schlugen wir nun für zwei Tage in Cameron auf, einem Dorf das am Osteingang zum Grand Canyon liegt.

Sonnenuntergang in Cameron

Sonnenuntergang in Cameron

Das Zimmer war echt toll und stilvoll eingerichtet. Und das Ganze an einem Seitenarm des Colorado River gelegen, dem “Little Colorado”. Einziger Nachteil, das Internet funktionierte nicht! D.h. es funktionierte schon, jedoch nicht in unserem Zimmer. Und ich hatte keine Lust, irgendwo draußen rumzusitzen, um den Blog zu schreiben. Das Problem war, alle drei Hotspots des Hotel wurden mit dem gleichen Namen versehen. Daß das praktisch immer massive Probleme hervorruft, ist hinlänglich bekannt. In unserem Zimmer trafen sich wahrscheinlich zwei der Hotspots und verursachten ein heilloses Durcheinander.

Wupatki

Da Laura der Lesestoff ausgegangen war, ging es heute erst mal in einen Buchladen, den wir gestern zufällig sahen, ca. 2 Sekunden nachdem ich behauptet hatte, in den USA gibt es bestimmt keine Buchläden ;-) Da die keine deutschen Bücher hatten, muß sie nun ein englisches Buch lesen.

Danach wollten wir Wupatki besuchen, eine sehr alte Indianersiedlung, und danach dann den Sunset Crater, einen Vulkan. Auf dem Weg dorthin kamen wir in das mittlerweile übliche Unwetter in dieser Gegend.

Wolken in den San Francisco Mountains bei Flagstaff

Wolken in den San Francisco Mountains bei Flagstaff

In Wupatki selbst war es zum Glück trocken, vorerst jedenfalls.

Wupatki

Wupatki

Wupatki

Wupatki

Wupatki

Wupatki

Erst als wir beim Visitors Center und der größten Siedlung in Wupatki ankamen, sahen wir schon das nächste Unwetter herannahen. Kaum waren wir bei der Ruine – das Gebäude war zur Zeit seiner Erstellung vermutlich das höchste Wohngebäude der Welt – fing es an zu regnen. Also schnell wieder zurück ins Visitors Center, wo wir völlig durchnässt ankamen.

Wupatki

Wupatki

Wupatki

Wupatki

Von dort sah es dann so aus.

Wupatki

Wupatki

Der Besuch des Sunset Crater fiel dann buchstäblich ins Wasser, denn die Straße dorthin war wegen Flashflood-Gefahr gesperrt. Also machten wir uns wieder auf dem Heimweg ins Motel. Vor Flagstaff dann wieder das wohl nun dort dauerhaft installierte Unwetter. Mittlerweile sah man, wie neben dem Highway das Wasser bedrohlich anstieg und die ersten Seitenstraßen weggespült wurden. War vielleicht ganz gut, daß wir so früh zurück sind, denn es sah nicht so aus, als würde der Highway dieses Unwetter an allen Stellen heil überstehen. Mal schauen, ob der Highway morgen noch da ist, wenn wir zum Antelope Canyon fahren wollen.

Aus Frust über das Wetter sind wir dann noch in eine Shopping Mall gefahren. Laura hat sich ein Paar Schuhe gekauft und ich ein 12er-Pack Bier :-) Und der Diner gleich neben unserem Motel ist auch klasse. Wenigstens darauf ist hier noch Verlass, wenn schon nicht aufs Wetter ;-)

Walnut Canyon – Barringer Meteor Crater

Der Walnut Canyon stellte sich als echte positive Überraschung heraus. Im Jahr 2000 war ich ja schon mal in Mesa Verde und eigentlich wollten wir dort hin, um die Bauten der Anasazi-Indianer in den Steilwänden der Canyons anzuschauen. Bis nach Mesa Verde wäre es aber ein sehr weiter Weg gewesen und Volker riet uns stattdessen zum Walnut Canyon und nach Wupatki zu fahren, beides gleich um die Ecke vom Grand Canyon.

In Mesa Verde sind zwar größere Bauten zu sehen als im Walnut Canyon, aber im Walnut Canyon sind dafür viel mehr Bauten und man kann dort selbst ohne Gruppenführung herumlaufen. Außerdem ist der Canyon dort viel spektakulärer und hinzu kommt, daß Walnut wesentlich unbekannter ist als Mesa Verde und dementsprechend dort nur wenige Touristen sind.

Mit einem älteren Parkaufseher hatte ich noch ein wenig gequatscht – sein Vater stammt aus Altona und war 1926 nach Amerika ausgewandert. Ich fragte ihn, wie die Anasazi eigentlich zu ihren Siedlungen hingekommen sind und ob es versteckte Wege dorthin gibt. Er meinte, nein, die sind einfach den Pfaden der Tiere gefolgt, nur der “Weiße Mann” würde den Aufwand betreiben mühsam Wege anzulegen ;-)

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Walnut Canyon

Auf dem Weg zum Berringer Meteor Crater mußten wir durch ein gigantisches Unwetter fahren. Der Regen war so stark, daß sich nur noch die Trucks an das Speedlimit von 75 Meilen heran wagten. Einige PKWs blieben sogar auf dem Seitenstreifen stehen, um dort das Unwetter abzuwarten. Als ich vor 10 Jahren hier war, da war es total trocken und heiß. Sieht so aus als hätten wir mit dem Wetter ein wenig Pech. Auch im Grand Canyon soll es regnen und das wird sich voraussichtlich nicht ändern, bis wir dort sein werden.

Meteor Crater

Meteor Crater

Auf obigem Foto kann man in einiger Entfernung das Unwetter sehen und auf dem nachfolgenden Foto sieht man bereits das nächste herannahen.

Meteor Crater

Meteor Crater

Kanab – Page – Flagstaff

Der Tag begann recht nett mit einem $5,99 “All-You-Can-Eat” Frühstück in der Parry Lodge. Danach bummelten wir noch kurz durch Kanab, was dann doch etwas länger dauerte, da es auch in Kanab Klamottenläden gibt :-D

Kanab

Kanab

Kanab

Kanab

Weiter ging es Richtung Page zum Antelope Canyon. In Page selbst befindet sich der Glen-Canyon-Staudamm, benannt nach dem Glen Canyon, der durch den Staudamm geflutet wurde und der nun zum Lake Powell wurde, auf dem die Neureichen Amerikas mit ihren Rennbooten über einen Canyon rasen, der einstmals wunderschön war und auf dessen Grund nun ziemlich viel Indianerkultur für immer zerstört schlummert.

Es soll übrigens mal ernsthafte Pläne gegeben haben, dem Grand Canyon durch den Bau mehrerer solcher Staudämme in gleicher Weise den Garaus zu machen. Eine völlig kranke Idee, denn so viel Strom, wie dann produziert würde, könnten nicht einmal die Amerikaner verbrauchen!

Colorado River am Glen-Canyon-Staudamm

Colorado River am Glen-Canyon-Staudamm

Glen-Canyon-Staudamm

Glen-Canyon-Staudamm

Kurz vor dem Staudamm gab es aber plötzlich einen lauten Knall! Ich fragte Sylvia, na, ist die Scheibe noch heil, worauf sie ja sagte, aber nur drei Sekunden später dann meinte, nee doch nicht. Super, ca. zwei Zentimeter unter der Dachkante, hatte uns ein Stein getroffen. Hätte der nicht einen Hauch höher fliegen können? Als wir dann am Staudamm hielten, sahen wir, daß sich der Riss in der Windschutzscheibe bereits vergrößert hatte. Also schauten wir erst mal, ob es in Page eine Vertretung von Alamo gibt. Gibt es leider nicht. Die nächstgelegene ist in Flagstaff, was ja eh unser Ziel für heute war. Die Frage war nur, wird die Scheibe noch bis dorthin halten? Da sich der Riss zusehends vergrößerte, wollten wir die Scheibe nicht unnötigen Belastungen durch irgendwelche Holperpisten beim Antelope Canyon aussetzen und entschlossen uns schweren Herzens den Besuch dort zu knicken :-(

Also auf nach Flagstaff. Sind ja “nur” 120 Meilen und etwas über zwei Stunden bis dorthin. Normalerweise vergehen die Meilen und Stunden auf den Highways in den USA recht schnell, aber diese 120 Meilen waren angesichts des sich immer weiter ausbreitenden Risses in der Scheibe irgendwie endlos.

Kaputte Windschutzscheibe

Kaputte Windschutzscheibe

Kaputte Windschutzscheibe

Kaputte Windschutzscheibe

Unser Navi lotste uns erst mal zu einem Ort direkt neben unserem Motel, wo eine Alamo-Vertretung sein sollte. Da war aber keine. Wäre ja auch zu schön gewesen. Also per Telefon bei der Alamo-Hotline angefragt, wo denn die nächstgelegene ist. Zum Glück gibt es tatsächlich eine in Flagstaff, direkt beim Airport. Dort sagten sie uns, daß sie leider keinen SUV hätten, und normalerweise selten welche da haben. Sie könnten uns einen Crysler Sebring (http://www.chrysler.com/en/2010/sebring/) geben. Der wäre in der Größe so zwischen Intermediate und Fullsize. Der Umtausch ging echt reibungslos und überraschend schnell. Nun haben wir also einen typischen Amischlitten. Schön schwammig aber super gefedert und goldfarben – die Farbe und die Marke scheinen hier sehr beliebt bei Rentnern zu sein :-D Vom Aussehen her hätte ich getippt, daß das Modell schon ein wenig älter ist, aber das Teil ist Baujahr 2010. Ich wußte gar nicht, daß die immer noch solche Autos bauen. Vom Kofferraum her kann er natürlich nicht mit dem SUV mithalten und wir hätten den viel lieber behalten. Aber so ganz übel ist der Chrysler auch nicht. Ach ja, unser SUV hatte übrigens letztlich einen 3-Liter V6 mit 240 PS wie ich später herausfand! Dafür war er mit rund 9 Litern auf 100 km recht sparsam.

Den Besuch im Antelope Canyon haben wir aber noch nicht ganz aufgegeben. Wahrscheinlich werden wir von Flagstaff aus die 120 Meilen einmal wieder hin und zurück fahren. Aber erst mal schauen, was unser Rentnerfahrzeug so verbraucht ;-)

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